Apfeltarte auf Blätterteig (aka „zweitbeste Sache der Welt“)

Es gibt Lebewesen mit einem sehr ausgeprägten Sinn für Kaffee. Mit einem solchen befand ich mich zuletzt in Konstanz. Just nach dem Mittagessen erschnüffelte dieses Wesen ein Biocafé und lief ohne ein Wort zu sagen hin, während es den Geldbeutel zückte. Es bestellte den Kaffee mit den Worten „Kaffee! Die beste Sache auf der Welt“. Noch während aber der Kaffee in die Tasse lief, erweiterte das Kaninchen die Charts seiner Welt um einen weiteren Posten, nämlich ein Apfeltarte. Recht einfach gestaltet schmeckte es tatsächlich grossartig. Vielleicht sind die einfachsten Sachen wirklich die besten. Schon am nächsten Tag mussten wir in heimischen vier Wänden testen, ob dieses Tarte sich nachahmen lässt.

Zutaten:

  • 1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
  • Ca. 700g Äpfel
  • Etwas Zucker
  • Etwas Butter
  • Etwas Zimt

Zubereitung:

Blätterteig ausrollen und mit einem runden Gefäss ausstechen. Die Größe ist frei wählbar – Erfahrung hat uns gezeigt, dass  Kreissdurchmesser von ca. 10cm am praktischsten beim Belegen un Essen ist. Die ausgstanzten Blätterteigkreise auf einem mit Backpapier ausgelegten Bachofenblech auslegen und mit einer Gabel oft Einstechen (gegen das Aufgehen des Blätterteigs beim Backen). 

 

Geschälte und entkernte Äpfel in dünne Scheiben (evtl. mit einer Reibe) schneiden und großzügig auf den Blätterteigkreisen verteilen. Abhängig von der vorhandenen Zeit und Geduld kann man darauf achten die Apfelscheiben in einem besonderen Muster zu legen. Wichtiger ist jedoch nicht zuviel vom Boden ohne Äpfel zu lassen.  

Mit zerlassener Butter bestreichen, Zucker und Zimt nach Geschmack draufstreuen und das Blech in den vorgeheizten Backofen(200 Grad Celsius Ober/Unterhitze) auf die mittlere Schiene schieben. Sobald die Böden goldbraun werden, ist die „zweitbeste Sache der Welt“ fertig. 

 

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