Last Day in New York 04.06.

Für den letzten ganzen Tag in New York hatten wir eigentlich nur einen grossen Plan: zum Whitney Museum gehen, anscheinend eine Institution in Sachen amerikanischer Kunst und erst vor kurzem in ein neues Gebäude umgezogen. Im ersten Teil der Reise (der mit dem New York Pass) haben wir es aus einem schlichten Grund nicht geschafft hinzugehen: jemand war überzeugt davon, dass es noch nicht eröffnet hat, sondern noch ein paar Wochen geschlossen wäre. Entsprechend haben wir dann nochmal 22 USD pro Person für den Eintritt gezahlt. Der Andrang war enorm. Es war ein normaler Donnerstag  Vormittag. Wir haben extra gefragt, ob es vielleicht ein Event oder so etwas wäre, aber anscheinend war das sogar einer der eher ruhigeren Tage. 
Als wir dann mal drin waren, ging es mit dem Gedränge weiter. Ich etwas angeschlagen und entsprechend habe ich ich nicht wirklich für die Bilder  begeistern können,  aber es waren auf jeden Fall interessante Werke dort, die man nicht unbedingt kennt, wenn man sich nicht explizit mit amerikanikscher Kunst beschäftigt.
Unter anderem gab es ein Bild mot dem Titel Before /After, bei dem die einen sagen die Frau sieht durch kleine Änderungen auf dem ersten Bild trauriger aus als auf dem zweiten, andere allerdings erkennen einfach eine Nasen OP mit grossen Unterschieden im Gesicht.

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Die Zirkusmanege fanden einige als zu trivial, allerdings war sie schon sehr liebevoll zusammengestellt.

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Und dann gab es noch diese Familie, bzw. Frauen verschiedener Generationen,  die mir gefallen haben.

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Im Hintergrund sieht man noch ein obligatorisches Werk von Jasper Jones, was ja in einem Museum für amerikanische Kunst nicht fehlen darf. Wenn ich auf dieser Reise gelernt habe einen Künstler den ich vorher noch nicht kannte zu benennen, dann ist es Jasper Jones. Wenn es in Museen eine grossformatige US Flagge gab mit verschiedenen Farben, Formen und Formaten, dann war es zu 95% ein Gemälde von Jasper Jones. Eigentlich war es immer von Ihm, aber ich wollte mich absichern, dass kekner ankommt und sagt: „du hast ja keine Ahnung von Kunst“ (was durchaus stimmt und wozu ich auch stehe) „es gibt von Blablablupp auch noch eine Flagge“ (was durchaus sein kann). Also sag ich mal 95% und alle die das lesen denken sich, ich wäre sich unglaublich bewandert in Sachen Kunst. Dabei bin ich nur eine Hochstaplerin.

  Was aber durchaus sehr beeindruckend war, war die Aussicht von den Terrassen der einzelnen Stockwerken. Man konnte die High Lane und den ganzen Meatpacker District von oben sehen. Die ganzen Bars und Wohnungen waren wirklich toll.

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Nach dem Museum sind wir ziemlich ziellos durch die Stadt geirrt und wollten eigentlich noch mal zum Time Square um das Gewusel zu sehen. Auf dem Weg dahin sind wir erst an einem Laden mit Elektrogeräten vorbeigekommen der aussah, als würde es einen Ausverkauf geben. Also haben wir und mit Aufladegeräten, Kopfhörern und einer neuen Tablet-Hülle (im stylischen New York Design) ausgestattet.

Von dort sind wir weitergegangen und an einem Park vorbeigekommen, auf dem viele Menschen erwartungsvoll herumsaßen. Bei genauerem hinsehen haben wjrfestgestellt, dass gerade eine grosse Bingo Runde im Gange war. Total entspannt.wir durften uns auch ein Brettchen schnappen und durchstarten. Gewonnen haben wir nichts, was die Theorie des Kaninchens über den Haufen werfen sollte, wonach ich aktuell alles gewinne, bei dem ich mitmache.

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Anschliessend sind wir weiter zum Times Square zum Lichter und Menschen begaffen bevor wir und in die Metro gesetzt haben um unser letztes Abendessen zu uns zu nehmen.

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Es gab noch einmlTacos, die wir uns von einem coolen Laden um die Ecke geholt haben. Dazu Pozole und Bohnen.

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So, es sieht aus, alswäre es das nun gewesen. Zumindest wenn ich den Bildern glauben kann. Nachdem ich den Abflugtag schon vor dem letzten Abend veröffentlicht habe, geht meine Dokumentation des USA Urlaubs hiermit recht unspektakulär zu Ende. Und das nur zwei Monate nachdem wir in der alten Welt gelandet sind.

Danke fürs Lesen. Jetzt kann ich dass Kapitel abschliessen und mich kürzeren Berichten widmen. Oder zumindest unzusammenhängenden Eingebungen meines Geistes. Wahrscheinlich wird es auch drauf hinauslaufen, dass die nächsten  Berichte (falls es welche geben sollte) vor allen weniger bunt sein werden.  Denn auch wenn die letzten zwei Monate seit ich wieder zurück bin abwechslungsreicher waren als das ganze letzte Jahr vor dem New York Urlaub, habe ich so gut wie nichts auf Fotos festgehalten.  Das bedeutet, dass ich nun auf der eine Seite mein Gedächtnis stärker trainieren muss und auf der anderen Seite lernen sollte, anschaulich genug zu schreiben, damit der Mangel an visuellen Reizen nicht weiter auffällt.

Oder ich lass es ganz bleiben. Ihr müsst euch hier wohl genauso überraschen lassen, wie ich mich selbst.

In diesem Sinne: bis bald?

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