Going back 5. -6.06.

Für den letzten Tag mit dem Rückflug hatten wir nichts geplant, wird am Ende eh immer stressiger als notwendig. 
Der Tag fing recht früh an. Die riesigen Dachfenster sind zwar tagsüber toll, aber wenn man schlafen will und die Sonne scheint, ist es ärgerlich. Morgens haben wir dann die Sachen wieder sortiert (was muss nach Bonn was nach Bischofszell) und gepackt. Zum späten Frühstück gab es zur Abwechslung mal ein Roastbeef Cheese Sandwich.  Das war auf jeden Fall die Sache, die wir in den zwei Wochen USA am meisten gegessen haben und die jeder, der für ein paar Tage in New York sein sollte probieren sollte. VORSICHT: wir waren zu zweit und in der Regel hat ein Hero (längliches Brot, das nach dem belegen durch geschnitten wird) gereicht um uns eine Zeit lang zu sättigen. Wenn man allein ist, würde man als Mensch mit europäischem Magen wohl auch mit einem Roll (rundes Brötchen) glücklich werden.

Nach, bzw. während des Essens sind wir planlos durch Brooklyn gelaufen. Der Besizer der Wohnung hatte uns mitgeteit, dass wir zwar die Sachen in der Wohnung lassen dürfen, bis wir zum Flughafen müssen,  aber dass wir sie zur Seite räumen müssen, damit die Putzfrau die Wohnung für den nächsten Gast vorbereiten kann. Also wieder zurück zur Wohnung (vierter Stock eines ehemaligen Fabrikgebäudes mit seeehr hohen Decken). Nur der oberste Stock ist niedriger ausgefallen, da er direkt unterm Dach war.

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Die Idee war, noch knapp überei eine Stunde rumzulaufen, etwas zu essen oder zum essen mitzunehmen und ganz entspannt zum Flughafen zu fahren. In einem kleinen Deli/Grocery store gab es noch ein paar Kleinigkeiten für unterwegs und einen Cheesecake. Ich hatte zwar keine  Hunger, aber da ich schon im Vorfeld der Reise davon gesprochen hatte, dass ich in New York einen Cheesecake essen muss, hatte ich keine andere Option als ihn zu kaufen. Allerdings zum Mitnehmen mit der Idee, den Kuchen im Flughafen mit einem Kaffee zu essen.
Ca. 13:40 sind wir in einen kleinen Laden in der Nähe der Wohnung gegangen, um dann dort insgesamt 1h zu warten, bis wir schliesslich unser Essen bekommen haben. Zum Essen war nicht mehr viel Zeit, also haben wir den Burger mit Salat in 5 min reingeschaufelt. Die Stimmung war entsprechend gedämpft. 
Ca eine Stunde später als geplant saßen wir in der Metro. Dann mussten wir in den Airtrain umsteigen, der uns biszum entsprechenden Terminal fahren sollte. EIGENTLICH.  Denn der fuhr nur eine Station, dann durften alle aussteigen und in einen Bus einsteigen, welches dann die normale Strasse mit Ampeln und Verkehr nehmen musste. Das Check in ging zwar recht schnell, aber da die Personenkontrolle ewig ging, blieben mir nur noch ein paar Minuten um mich vom Hasen zu verabschieden, bevor er in das Flugzeug nach Amsterdam steige  musste. Ich hatte danach noch zwei Stunden allein am Flughafen und hatte gehofft, dass ich am Flughafen noch irgendwo Postkarten finden würde. Was man eben so am letzten Tag vom Urlaub immer hofft, wenn man es nicht schafft Karten regulär zu kaufen und zu schreiben. Am New Yorker J. F. K. Flughafen finden sich tatsächlich Karten zu kaufen. Für besondere Anlässe wie Geburt, Hochzeit, Jubiläum und auch mit lustigen Motiven wie Katzen, Comic und Fotos. ABER MAN BEKOMMT KEINE KARTEN VON NEW YORK. Die gekauften Briefmarken kommen in meine Sammlung im Geldbeutel, in der sich schon ungestempelte Briefmarken von Griechenland,  Belgien, Frankreich,  Spanien und Italien befinden…. the same procedure as every year.
Anbei noch das Foto eines Automaten am Flughafen:

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Im Flugzeug dann ein schöner neuer Service von Delta Airlines: „Liebe Fluggäste, wir habe  ein Handy gefunden, wenn sie kein Handy haben, lassen Sie es mich wissen.“
Ich habe keins bekommen, lag wahrscheinlich daran, dass ich schon eins habe.
Die Ansage kam ca 5 Minuten lang. Irgendwann ist ihnen noch eingefallen,  zu erwähnen,  dass das Handy MIT Ladekabel in der Wartezone IM Flughafen lag.  Als ob nicht auch Passagiere anderer Flüge sich irgendwo hinsetzen, wo eine Steckdose frei ist. Dann sind sie noch mit Telefon in der Hand durch die Gänge gelaufen um zu sehen, ob nicht jemand so aussieht wie das Bildschimbild. Wegen eines Telefons, das niemanden gehört und das jemand verzweifelt wir Flughafengebäude vermissen könnte, sind wir ein paar Minuten später als geplant gestartet.

Um 10Uhr morgens am Samstag war ich dann auch mal am Gepäckband in Zürich.

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Aber da mein Anschluss Zug nach Bischofszell Samstags nur stündlich fährt, durfte ich noch ewig in Weinfelden warten. War zwar super kaputt, aber dass Tolle war, dass wir New York im Nieselregen verlassen haben, in der Schweiz allerdings die Sonne scheint.

Nachtrag: ich habe am Samstag als ich heim gekommen bin extra meinen Wecker gestellt, um tagsüber nicht mehr als eine Stunde zu schlafen (Jetlag – Prophylaxe). Allerdings hatte ich nicht daran gedacht,  mir für Sonntag einen Wecker zu stellen, weshalb ich erst nach 14 Stunden Schlaf aufgewacht bin.

2 Gedanken zu “Going back 5. -6.06.

    • Jepp, nun fehlt nur noch der vorletzte Tag. Diesen Beitrag hab ich schon vor Ewigkeiten geschrieben und wollt ihn erst nach dem vorletzten Tag veröffentlichen. Aber der Bunny wollte mir heute unbedingt ein paar Dinge mit dem Blog zeigen und schwupps ist der Beitrag online.

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