Heute ist schon Mittwoch und ich habe es eben erst geschafft den Beitrag zum Sonntag zu schreiben. Ab jetzt muss ich mich kürzer fassen, es ist teilweise echt schwer, nachzuvollziehen,was genau wann passiert ist. Bei diesem Urlaub hab ich schon so viel gesehen, da verschwimmen die Ereignisse schon zu einer grossen schwabbligen Masse. An der Stelle nochmal ein grosses Danke, an alle, die an der Vorbereitung und Erstellung dieses Blogs beteiligt waren. Bei allen großen Reisen hatte ich mir vorgenommen, ein Reisetagebuch zu schreiben, aber es nie geschafft. Ich bin mir selbst keine gute Kontrollinstanz, da ist so ein Blog echt besser.
Für alle Leser: ich sehe das ganze als eine Mischung aus Tagebuch und Schreibwerkstatt. Daher kann es durchaus pasieren, dass ich mich in Kleinigkeiten verliere oder es etwas wirr wird. Das liegt vor allem an meinem Kopf. Der ist so wirr, einzelne Gedanken zu entwirren ist kaum möglich. Daher versuche ich auch ein paar Bilder mit einzubauen, dann wisst ihr ungefähr um was es geht, ohne die längeren unlustigen Passagen zu lesen was gelesen zu haben.
Soviel also zum kürzer fassen!
Jetzt aber:
Montag:
Frühstück:
Tamales im Park.
Das ist eine Maismehl Masse, mit Fleisch oder Ähnlichem in der Mitte. Das Ganze wird in Maisblätter gewickelt und seeehr lange gedämpft. In Mexiko ist das typisch für die Weihnachtszeit, hier gibt es das anscheinend durchgehend das ganze Jahr. Genau wie die Tortillas sich im Norden und im Süden Mexikos unterscheiden (im Norden eher Maistortillas, im Süden eher aus Weizen), tun es auch die Tamales. Im Norden werden sie im Maisblatt gedämpft, im Süden im Bananenblatt. Gekauft haben wir sie bei einer Frau, die mit einem großen Warmhalte-Topf an der Ecke stand. Gegessen haben wir sie im Park.
Schön war das.
Danach sind wir zum Museum of Natural History und waren zu früh dran. Dafür waren wir a er auch ein paar der ersten die drin waren.
Highlights:
– unsere private kurze Planetarium Vorstellung
– mein Gewicht auf dem Mond, ich bin ja total abgemagert –> muss mehr essen
– eine Scheibe von einem Baum, der ca 2500 Jahre gelebt hat, bevor die Menschen kamen um ihn abzuholzen.
– ein original Meteorit
– und viele viele ausgestopfte Tiere, die teilweise schon ausgestorben sind
Nach dem Museum hatten wir, wie sollte es anders sein, Hunger. Also ab in die Metro. Unterwegs ein Zwischenstop bei einem Whole food Supermarkt, weil der Hase in Chicago oft in eine war und wusste, dass ich mich über die riesen Auswahl freuen würde. Nur leider waren auch viele andre auf so eine Idee gekommen, weshalb man keine Möglichkeit hat die ganzen Kuriositäten zu finden. Also wieder raus mit dem Ziel nach Williamsburg zu kommen. Anscheinend das abgesagte alternative Viertel zur Zeit, das aber schon langsam wieder überfahren wird. Beim Versuch umzusteigen standen wir ca 20 Minuten an der Haltestelle ohne dass eine Metro kam. Ich nehme an, es führ aufgrund des Feiertags keine Metro der Linie M, aber der Typ den wir gefragt hatten wusste es auch nicht. Der Hunger hat und wieder an die Oberfläche getrieben, wo wir uns mit eine Mal zwischen den Bars und Restaurants im Greenwich wiederfanden. Sehr cool.
Wir haben erstmal erkundet, was es alles gab, und haben uns für ein italienisches Restaurant entschieden, welches recht voll war, aber gut aussah. Auf dem Weg dorthin zurück hat uns allerdings ein Musiker angesprochen, dass er in dem anderen Laden gleich life Jazz Trompete zur Essensbegleitung spielt. Klang natürlich auch interessant. Nur leider gab es weder Pizza, noch sonst eins der amerikanischen Pastagerichte, die man von Filmen her kennt. Kein Mac ’n cheese, und keine Meatball Spaghetti a la Susi und Strolch. Die Lasagne war ganz gut, die Musikbegleitung vor allem interessant. Wir haben uns den einzigen Tisch rausgesucht, der an der frischen Luft war. Direkt neben den Stufen ins Restaurant. Neben dem Tisch waren die Fenster offen und in den Bereich zwischen uns und der Bar hat sich der Musiker hingesetzt. Wenn er ein paar weniger falsche Noten gespielt und weniger Alkohol getrunken hätte, wäre er wohl gut gewesen. Seine Begleitung kam aus dem Computer, wobei er immer erst durch alle klicken musste, bis er das gewünschte Lied gefunden hat.
Am Abend waren wir dann bei einem Konzert zum Memorial day in der Cathedral of Saint John the Divine. Also eigentlich im Park vor der Kirche in dem das Konzert auch übertragen wurde. Als wir um 17:30 ankamen (Beginn 20:00) war eine riesige Schlange, dass wir davon ausgegangen sind, dass wir eh keine Karten mehr bekommen würden. Aber davon ist wohl auch auszugehen wenn es ein einmal im Jahr ein Gratiskonzert der NY Philharmoniker in der Cathetrale gibt.
Die Schlange ging nochmal um die Ecke und Leute die da gewartet haben hatten teilweise ihre Picknickdecken dabei. Das Konzert war aber durch die warmen Temperaturen auch im Park super. Sicher nicht ganz so beeindruckend wie drinnen, dafür aber mit Eichhörnchen Begleitung.
Nachtrag:
Nach dem Konzert gab es dann noch leckere Tacos bei dem Mexikanischen Imbis um die Ecke. Und aus Nostalgiegründen noch einen Maiskolben mexikanische Art (Mayo, Chilli, Käse). Ich hatte mich nur nicht mehr daran erinnert, dass da soo viel Mayonnaise drauf kommt.










Kannst Du mir diese Mondwaage mitbringen 🙂
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Die waren leider alle schon ausverkauft. Gab nur noch eine die das Gewicht auf dem Jupiter anzeigt. Anscheinend will niemand eine Waage haben die das zweieinhalbfache Gewicht anzeigt.
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